Warning: Parameter 1 to wp_default_scripts() expected to be a reference, value given in /home/waeflerc/www/waeflerconsulting.ch/blog/wp-includes/plugin.php on line 601
  1. Erbschaftssteuer kurz und knapp

    Publiziert am 9. Mai 2015 von

    Wer sein Leben lang gespart hat und sein Vermögen mit der Familie teilen möchte, erlebt unter anderem eine böse Überraschung. Der in den Medien erwähnte Freibetrag von CHF 2 Millionen wird viele dazu veranlassen, der Vorlage eher zuzustimmen, da es nur einen kleinen, und scheinbar reichen Teil unserer Bevölkerung treffen würde. Dies ist jedoch ein Trugschluss, denn auch Schenkungen – dies wird leider kaum erwähnt – sind davon betroffen. Bei Schenkungen liegt die Freigrenze nicht bei CHF 2 Millionen, sondern bei lediglich CHF 20‘000.-. Jene Eltern, die Ihre Nachkommen beispielsweise bei der Eigenheimfinanzierung oder auf den Weg in die Selbstständigkeit unterstützen, werden zur Kasse gebeten. Was das Ganze noch verschärft, ist, dass das Gesetz rückwirkend per 01.01.2012 angewendet wird.

    Mehr zu den gesetzlichen Gegebenheiten finden Sie hier: https://www.admin.ch/ch/d/pore/vi/vis414t.html


  2. Steuererklärung – Rückerstattung der Verrechnungssteuer

    Publiziert am 1. April 2014 von

    Beim Ausfüllen der Steuererklärung müssen sowohl die Einkünfte aus unselbstständiger Tätigkeit, Nebentätigkeit und aus selbstständiger Tätigkeit angegeben werden. Doch es gibt noch weitere Einkünfte, die, wenn diese nicht deklariert werden, ins Geld gehen. Wir sprechen hier von jenen Einkünften, welche bereits mit der Verrechnungssteuer belastet worden sind. Der ordentliche Satz der Verrechnungssteuer beträgt grundsätzlich

    • 35% auf Kapitalerträge und Lotteriegewinne
    • 15% auf Leibrenten und Pensionen und
    • 8% auf sonstige Versicherungsleistungen

    Vergisst oder verzichtet der Steuerpflichtige auf die ordnungsgemässe Deklaration in der Steuererklärung, verwirkt er sein Recht auf die Rückerstattung der Verrechnungssteuer. Der Steuerpflichtige zahlt dann aufgrund des tieferen Einkommens eine geringere Einkommenssteuer, erhält jedoch die Verrechnungsssteuer, welche je nach Art des Einkommens bis 35% betragen kann, nicht zurück.

    Mittels eins Beispiels für eine in der Stadt Bern wohnhafte ledige Person mit einem steuerbaren Einkommen von CHF 70’000.- und einem Lottieregewinn von CHF 25’000.- sowie einem verheirateten Ehepaar mit einem steuerbaren Einkommen von CHF 90’000.- und einem Lottieregewinn von CHF 25’000.- soll dies veranschaulicht werden.

    Einzelperson:
    Einkommenssteuer ohne Angabe des Lotteriegewinns: CHF 14’529.65
    Nicht rückforderbare VST auf dem Lotteriegewinn: CHF 8’750.-
    Gesamte Steuerbelastung (ohne Vermögenssteuer): CHF 23’279.65

    Einkommenssteuer mit Angabe des Lotteriegewinns: CHF 22’149.65
    Rückforderbare VST auf dem Lotteriegewinn: CHF 8’750.-
    Gesamte Steuerbelastung (ohne Vermögenssteuer): CHF 22’149.65
    Die Steuerersparnis liegt bei CHF 1’130.-

    Ehepaar
    Einkommenssteuer ohne Angabe des Lotteriegewinns: CHF 17’016.70
    Nicht rückforderbare VST auf dem Lotteriegewinn: CHF 8’750.-
    Gesamte Steuerbelastung (ohne Vermögenssteuer): CHF 25’766.70

    Einkommenssteuer mit Angabe des Lotteriegewinns: CHF 24’071.25
    Rückforderbare VST auf dem Lotteriegewinn: CHF 8’750.-
    Gesamte Steuerbelastung (ohne Vermögenssteuer): CHF 24’071.25
    Die Steuerersparnis liegt bei CHF 1’695.45

    Weiterführende Informationen zur Rückerstattung der Verrechnungssteuer finden Sie im Kreisschreiben Nr. 40 der ESTV.


  3. Problemfall Rangrücktritt

    Publiziert am 23. Dezember 2013 von

    Bereits seit über 20 Jahren (01.06.1992) hat der Verwaltungsrat nach Art. 725 Abs. 2 OR die Möglichkeit, trotz festgestellter Überschuldung auf die Benachrichtigung des Richters zu verzichten, sofern Gesellschaftsgläubiger im Ausmass dieser Unterdeckung im Rang hinter alle anderen Gesellschaftsgläubiger zurücktreten (Art. 219 Abs. 4 SchKG).

    Das Problem steckt jedoch wie üblich im Detail.   Erfahren Sie mehr


  4. Update Unternehmenssteuerreform III

    Publiziert am 20. Dezember 2013 von

    In unserem letzten Blogbeitrag zur Unternehmenssteuerreform III vom 25. November 2013, haben wir Sie über die Grundzüge der neuen Steuerreform informiert.

    Der von der Projektorganisation ausgearbeitete Bericht wurde nun vom Bundesrat zu Kenntnis genommen. Er hat die Projektorganisation beauftragt, eine weitere Konsultation bei den Kantonen durchzuführen. Anschliessend soll eine Vernehmlassungsvorlage ausgearbeitet werden.

    Aus heutiger Sicht empfiehlt die Projektorganisation die Einführung einer Lizenzbox bei den kantonalen Steuern. Das Modell einer eingeschränkt zinsbereinigten Gewinnsteuer auf Bundes- und Kantonsebene wird weiter geprüft. Diese beiden Instrumente gelangen in verschiedenen OECD-Mitgliedstaaten zur Anwendung und könnten es der Schweiz erlauben, für besonders mobile Unternehmensaktivitäten weiterhin kompetitiv zu bleiben. Im Weiteren empfiehlt die Projektorganisation die Abschaffung der Emissionsabgabe auf Eigenkapital und Massnahmen bei der kantonalen Kapitalsteuer vertieft zu prüfen. Schliesslich sollen die Kantone ihren Gewinnsteuersatz anpassen, wo sie dies für erforderlich halten, um ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.

    Weil auch der Bund davon profitiert, wenn die Kantone ihre Gewinnsteuerbelastung senken, soll er durch vertikale Ausgleichsmassnahmen eine Opfersymmetrie in Bezug auf die finanziellen Auswirkungen der Steuerreform gewährleisten. Solche Ausgleichsmassnahmen des Bundes zugunsten der Kantone sind so zu gestalten, dass sie den Steuerwettbewerb zwischen den Kantonen nicht verzerren. Der Umfang der vertikalen Ausgleichsmassnahmen des Bundes hängt davon ab, wie die steuerlichen Massnahmen konkret ausgestaltet werden: Je enger die neuen Regelungen ausfallen und je stärker die Notwendigkeit von Gewinnsteuersenkungen ist, desto grösser wird das Volumen ausfallen.

     

    Quelle: Bundesverwaltung, Link


  5. Sanierung von Gesellschaften – Teil 1 Rangrücktritt

    Publiziert am 16. Dezember 2013 von

    Der Rangrücktritt gibt im Überschuldungsfall nach Art. 725 Abs. 2 OR dem Verwaltungsrat die Möglichkeit, auf die Benachrichtigung des Richters zu verzichten, sofern Gesellschaftsgläubiger im Ausmass der Unterdeckung im Rang hinter alle anderen Gesellschaftsgläubiger zurücktreten.   Erfahren Sie mehr


  6. Steueroptimierung leicht gemacht

    Publiziert am 9. Dezember 2013 von

    Nutzen Sie zu Jahresende noch die gängigen Steueroptimierungsmöglichkeiten. Mit der Einzahlung in die Säule 3a (max. CHF 6‘739.-) können Sie je nach ihrem Grenzsteuersatz zwischen CHF 1‘200.- (18%) und CHF 2‘400.- (35%) sparen.   Erfahren Sie mehr


  7. Den „richtigen“ Rechnungunslegungsstandard anwenden

    Publiziert am 18. November 2013 von

    Das wichtigste vorweg: Den „richtigen“ Rechnungslegungsstandard gibt es nicht. Jedes Unternehmen muss für sich festlegen, basierend auf den Bedürfnissen der jeweiligen Anspruchsgruppen, welcher Standard für sie der richtige ist. Da die Regelwerke jedoch teilweise sehr komplex aufgebaut sind, entsteht bei deren Evaluation meist ein Problem.   Erfahren Sie mehr


  8. Swiss GAAP FER oder neues Obligationenrecht?

    Publiziert am 4. November 2013 von

    Mit Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Rechnungslegung wird deren Bedeutung als wichtige Verhandlungsgrundlage für die Finanzierung, sei es durch Banken oder auf den Kapitalmärkten, weiter zunehmen, wobei auch der Vergleich der Unternehmen untereinander eine immer wichtigere Rolle spielt. Daher wird sich das Rechnungslegungsrecht immer näher an den Standards der Swiss GAAP FER orientieren müssen, bis es seine Daseinsberechtigung verlieren wird.   Erfahren Sie mehr


  9. Vermögenssteuer auf Wertschriften im Geschäftsvermögen

    Publiziert am 28. Oktober 2013 von

    Aus steuerlicher Sicht werden Wertschriften im Geschäftsvermögen von juristischen Personen entweder zum Verkehrswert oder zum Buchwert (Nominalwert) bewertet. Diese Wahl hatten Personenunternehmen bisher nicht. Selbstständigerwerbende, die nebenbei Beteiligungsrechte ohne Kurswert einer GmbH oder einer Aktiengesellschaft im Geschäftsvermögen führten, erhielten jeweils eine Bewertung der ESTV für diese Beteiligungen zur Festlegung des Vermögenswertes.   Erfahren Sie mehr


  10. Steueroptimierung mittels Aktionärsdarlehen

    Publiziert am 21. Oktober 2013 von

    Gewährt ein Aktionär oder ein Gesellschafter (oder dessen nahestehende Person) der Gesellschaft ein Darlehen, wird dieses aus steuerlicher Sicht grundsätzlich als Fremdkapital der Gesellschaft angesehen. Dies hat besonders bei der Verzinsung des Darlehens den Vorteil, dass die Gesellschaft die Darlehenszinsen als Aufwand steuerlich zum Abzug bringen kann und im Gegensatz zu einer Dividendenausschüttung keine wirtschaftliche Doppelbesteuerung eintritt. Darlehenszinsen unterliegen zudem nicht der Verrechnungssteuer und können auch bei schlechtem Geschäftsgang oder fehlenden freien Reserven verrechnet werden.

    Es gilt aber auch hier einige Punkte zu beachten:   Erfahren Sie mehr